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KICK YOUR OWN ASS

Der Tritt in den eigenen Hintern

Unter dem Motto KICK YOUR OWN ASS haben wir drei Jugendliche gesucht, die bereit waren sich einer sportlichen Herausforderung zu stellen und sich sozusagen jeden Tag aufs Neue in den Hintern zu treten. 

Swen Raschka und Mathias Landwehr beim Training im Berliner Tiergarten.

Martial Arts

Martial Arts, die "Kampfkünste", sind ein vielseitiger Sport und für viele sogar ein philosophischer Ansatz für ihre Lebensweise. Besonders aus dem modernen Action-Kino sind sie nicht mehr wegzudenken. Hier vereinen sie asiatische Kampfsportarten wie Karate oder Taekwondo mit den unterschiedlichsten Hieb- und Stichwaffenkämpfen, Selbstverteidigung und Showelementen.

(22.05.2013)
Bonny & Clyde Battle im Heimathafen Neukölln.

Streetdance

Streetdance, B-Boying und der urbane Tanz sind die jüngsten der in KICK YOUR OWN ASS vorgestellten Sportarten. Zur sportlichen Seite aus Kraft und Ausdauer kommen die Musik und eine ganze Jugendkultur hinzu.

(22.05.2013)
Amadei Weiland am Set des Musikvideodrehs

Freerunning und Parkour

(28.05.2013)

Die Gewinner mussten ihr Talent in Martial Arts, Freerunning & Parkour oder Streetdance & B-Boying unter Beweis stellen. Erfahrene Trainer haben sie dabei unterstützt. In drei actionreichen Folgen haben wir die Gewinner bei der Verwirklichung ihrer Träume begleitet. Wir zeigen ihr tägliches Ringen, sich zu verbessern und wie hart sie trainiert haben, um ihrem Traum näher zu kommen. Am Ende durften unsere drei jungen Talente ihr Können sogar in einem professionellen Musikvideo zeigen.

Martial Arts

Martial Arts, die "Kampfkünste", sind ein vielseitiger Sport und für viele sogar ein philosophischer Ansatz für ihre Lebensweise. Besonders aus dem modernen Action-Kino sind sie nicht mehr wegzudenken. Hier vereinen sie asiatische Kampfsportarten wie Karate oder Taekwondo mit den unterschiedlichsten Hieb- und Stichwaffenkämpfen, Selbstverteidigung und Showelementen. Als Begründer und Visionär der Martial Arts im Film gilt Bruce Lee. In seinen unzähligen Streifen appellierte er immer wieder an das Gute im Menschen und gegen Gewalt und zeigte dabei Kampfkunst auf höchstem Niveau. Martial Arts sind für die Menschen, die sie betreiben, ein Weg zu einem ausgeglichenen Selbst, einem friedlichen Miteinander, höchsten sportlichen Leistungen und manchmal sogar einer spannenden Karriere bei Film und Fernsehen.

Die Coaches der 1. Folge

Swen Raschka

Swen Raschka

Swen wurde 1975 in Berlin geboren und wuchs als Schwimm-Hochleistungssportler auf. Inspiriert durch einen Bruce-Lee-Film, begann er nach dem Fall der Mauer mit Kampfsport. Nachdem er Sportarten wie Karate, Kung Fu und Boxen trainiert hatte, zog es ihn im Taekwondo wieder in die Hochleistungsebene. Als aktiver Sportler sowie später als Landestrainer konnte er für seinen Landesverband (Berlin und Brandenburg) viele Erfolge erzielen. Sein Wissen und seine Erfahrungen in Film und Sport machen Swen zu einem erstklassigen Kampf- und Stunttrainer für Schauspieler, die sich auf Actionfilme vorbereiten müssen.

Phong Giang

Phong Giang

Da sein Großvater ein begeisterter Martial-Arts-Fan war, sah Phong ständig Filme mit den Helden Jackie Chan, Jet Li und Bruce Lee. Mit neun Jahren begann er ein Sportgymnastik-Training. Dies wurde ihm schnell langweilig, und er wechselte zur Akrobatik. Über verschiedene Kampfsportarten entwickelte er sich weiter und kam, parallel zu seiner Ausbildung als Instandsetzungsmechaniker, mehr und mehr zum Film. Der in Berlin geborene Phong möchte auch in Zukunft vorerst zweigleisig fahren mit seinem "normalen Beruf" und seiner Passion als Künstler fahren.

Can Aydin

Can Aydin

Can ist in Berlin-Wedding aufgewachsen und interessierte sich schon mit vier Jahren für Kampfsport. Diesen Weg verfolgte er neben Schule und Ausbildung konsequent. Er nahm Schauspielunterricht und hatte das Glück, mit 17 Jahren auf Jackie Chan zu treffen, der ihn engagierte. Momentan studiert er Wirtschaftsingenieurwesen und treibt seine Filmkarriere voran. Neben kleinen Rollen in TV und Kino hatte er 2011 seine erste Hauptrolle im türkischen Actionfilm "Hero", der dieses Jahr in die Kinos kommt. Can unterstützt Migranten bei der Abkehr von Gewalt und Drogen.

Cha Lee

Cha-Lee

Cha Lee wurde förmlich in die asiatischen Kampfkünste hineingeboren. Bereits in seinem dritten Lebensjahr begann er in der Kampfsportschule seines Vaters zu trainieren. Fasziniert von berühmten Martial Arts Filmen steigerte Cha sein Training immer mehr. Nicht nur Kampfsportler, sondern Kampfkünstler wollte er werden. Nach dem Abitur zog er nach Berlin, um Gleichgesinnte zu treffen. Dort arbeitete er sich in die Aufgaben eines Stuntmans und Actiondarstellers ein. In den letzten Jahren konnte Cha so zusammen mit Teamkollegen in einigen Eigenproduktionen aber auch bekannten Filmen wie "Cloud Atlas" und "Skyfall" mitwirken.

Freerunning und Parkour

Freerunning und Parkour sind urbane Sportarten, die allerdings in der Wildnis des Vietnamkrieges als Flucht- oder Angriffsfortbewegung entwickelt wurden. Als Parkour bezeichnet man die möglichst effiziente Bewegung durch eine von Hindernissen geprägte, urbane Umwelt von A nach B. Freerunning, dem wir uns im Film verstärkt widmen, ist die künstlerische Variante des Parkour. Hier ist der Weg im Fokus, mehr als das Erreichen eines bestimmten Zieles. Der Traceur bewegt sich möglichst trickreich und spektakulär. Rasant, springend und Salto schlagend durchquert er die Metropole.

Die Coaches der 2. Folge

Amadei Weiland

Amadei Weiland

Amadei ist seit 2007 professioneller Stuntman, Trainer, Bühnenkünstler, Model und Schauspieler. "Ich bin seit meiner Kindheit ein Jackie-Chan-Fan und habe deshalb im Alter von zehn Jahren angefangen Kung Fu zu trainieren. Inspiriert durch Videos von Joe Eigo habe ich mit 15 beim Training mit ein paar Freunden angefangen Akrobatik (Tricking) zu üben. Als wir dann im Internet die Parkour/Freerunning-Videos von David Belle und Sebastien Foucon gesehen haben, sind wir nach draußen gegangen und drauf losgerannt und gesprungen. Daraus ist dann das Team 'Urban Idiots' entstanden."

Jockel Neubauer

Jockel Neubauer

Mit sechs Jahren kam Jockel zum Turnen und schaffte es bis in die Juniorennationalmannschaft. Das Training wurde über die Jahre Bestandteil seines täglichen Lebens und bereichert bis heute seinen Werdegang als Sportler. Extremsportarten jeglicher Art und der Drang nach ständiger Höchstleistung machen ihn zum Allrounder mit einer Vorliebe für Breakdance und Free Running. In Kino und Werbung konnte sich Jockel über die Jahre etablieren und so blickt er auf eine glorreiche Vergangenheit zurück. Mit 32 Jahren denkt er noch lange nicht ans Aufhören und sucht in jeder freien Minute nach neuen Herausforderungen, was ihn zum perfekten Coach für das Format KYOA macht.

Safa Demirbas

Sefa Demirbas

Sefa bewunderte schon als Kind die akrobatischen Leistungen seiner Helden in Jet Li - und Jackie Chan Filmen. Auch er wollte sich wie ein Ninja bewegen und durch die Luft fliegen können. Daher begann er mit 15 Jahren Shaolin Kung Fu zu trainieren und begeisterte sich kurze Zeit später für das "Tricking" – die kreative Abfolge akrobatischer Elemente, Sprünge, Salti und Schrauben, die in großen Teilen dem Kampfsport und Parkour entlehnt sind. Als Autodidakt steigerte Sefa sein Können und gelangte bald zu erstem internationalen Ansehen. Heute ist er ein professioneller Stage Performer und wirkt mit seiner Crew "TeamBay" regelmäßig in Kinoproduktionen mit.

Streetdance und B-Boying

Streetdance, B-Boying und der urbane Tanz sind die jüngsten der in KICK YOUR OWN ASS vorgestellten Sportarten. Zur sportlichen Seite aus Kraft und Ausdauer kommen die Musik und eine ganze Jugendkultur hinzu. Entstanden in den USA der Siebziger, hat dieser Lifestyle einen friedlichen Siegeszug um die Welt angetreten. Dabei entwickelt er sich mit jeder neuen Generation weiter.
Streetdance ist zu allen Seiten offen: der klassische Tanz übernimmt neue Ausdruckselemente von der Strasse, genauso wie Breakdance zu klassischer Musik bei allen Altersgruppen Anklang findet. Wie früher in den Hinterhöfen und Ghettos geht es auch heute noch um eine friedliche Auseinandersetzung mit sich und einem Gegenüber. Als "Einzelkämpfer" oder Mitglied einer Crew pusht man sich zu neuen Höchstleistungen oder ausgefallenen Choreographien. Wichtigstes Event sind die überall auf der Welt stattfindenden Battles: hier messen die Akteure ihre tänzerischen und kreativen Leistungen untereinander.

Die Coaches der 3. Folge

Georgina Philp

Georgina Philp

Georgina kam innerhalb eines Schulprojektes zum Tanz. Der Tanz gab ihr die Möglichkeit, Ängste, Frust und Aggressionen loszuwerden und ihre positiven Seiten herauszustellen. Eleganz, Bewegungsfreude und Selbstbewusstsein prägen seitdem ihr Auftreten. Die tägliche Herausforderung an sich selbst, immer besser zu werden, lässt sie vorankommen. Sie arbeitet als Choreographin, Coach, Workshopdozentin und Tänzerin. In ihrer Freizeit nimmt sie gern an Freestyle-Battles teil und misst sich dort mit Tänzern und Tänzerinnen aus der ganzen Welt.

Raphael Hillebrand

Raphael Hillebrand

1997 war das Jahr, in dem Raphael B-Boying (Breakdance) für sich entdeckte. Augenscheinlich extrem talentiert, wurde er von Größen der Szene wie "Storm" gefördert. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und Raphael gewann die Battles, die er wenige Jahre zuvor noch als Kind im Fernsehen gesehen hatte. Er kreierte einen sehr eigenen Stil, der verschiedene Elemente des Hip Hop kombiniert. So entstand auch der Wunsch, dies in Bühnenchoreographien und das Theater einfließen zu lassen. Heute arbeitet Raphael unter anderem für das "Freiburger Theater", hat seinen Lebensmittelpunkt aber in Berlin. Dort ist er fest in der B-Boy-Szene verankert. Im Spätsommer beginnt er sein Choreographie-Studium am HZT. Er ist der erste urbane Tänzer dieses Studienganges.

Vartan Bassil

Vartin Bassil

09.07.2013

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